Kätzchen bei der Malzeit...

So bleibt Ihre Kartäuser-Katze gesund

Infektionskrankheiten

Das Auftreten von Infektionskrankheiten bei Kartäusern kann nach meinen Erfahrungen weitgehend eingeschränkt werden. Optimale Haltungsbedingungen und entsprechende Hygiene-Vorkehrungen mindern das Infektions-Risiko erheblich. Dazu gehört auch die regelmäßige Reinigung des Katzenklos und die Säuberung des Schlafplatzes mit gelegentlichem Desinfizieren. Wenn Sie dann noch konsequent alle erforderlichen Impfungen und Entwurmungen durchführen, steht einem gesunden Katzendasein nichts mehr im Wege.

Entwurmung

Generell empfiehlt es sich, Jungtiere im ersten Lebensjahr mindestens zweimal, später einmal im Jahr zu entwurmen, Zuchtkatzen und -kater entsprechend öfter (Fremdkontakt). Unerläßlich ist ein fortgesetztes Entwurmen vor allem dann, wenn ein Hund im Haushalt lebt, wenn die Katze Frischfleisch bekommt, oder Auslauf ins Freie hat.

Mein Tipp: Der Tierarzt kann Ihnen zur vorbeugenden Anwendung ein Mittel gegen Würmer geben. Sie können aber auch zuvor eine Kotprobe untersuchen lassen, um dann nur bei tatsächlichem Wurmbefall zu behandeln. Wenn Ihre Katze Kontakt zu Hunden hat oder ins Freie gehen darf, ist eine Entwurmung häufiger erforderlich

Virus-Infektionen

Im folgenden sind gefährliche Virus-Erkrankungen beschrieben, die meist tödlich enden. Nur durch regelmäßige Impfungen können Sie Ihre Katze davor schützen, zumindest weitgehend, denn einen hundertprozentigen Impfschutz gibt es leider nicht. Stellen Sie bei Ihrer Katze die jeweils bei den Krankheiten aufgeführten Symptome fest, müssen Sie sofort zum Tierarzt gehen.

Katzenseuche:

Die Übertragung erfolgt durch Virusträger aus der Umwelt oder direkt von Tier zu Tier. Die Abwehrkraft der Katze wird so geschwächt, daß die Krankheit zum Tode führen kann.

Katzenschnupfen:

Übertragung direkt oder indirekt durch das Calici und Herpes-Virus, es können unheilbare Folgeschäden bis zur Erblindung auftreten.

Katzenleukämie:

Sie wird durch ein Retrovirus, das Feline Leukose-Virus (FeLV), ausgelöst. Ein gesundes Tier kann durch die Ausscheidungen einer erkrankten Katze infiziert werden. Eine Heilung ist bisher nicht möglich.

Feline Infektiöse Peritonitis - FIP:

Diese tödlich endende Krankheit wird durch die Infizierung mit dem Corona-Virus ausgelöst. Eine Früherkennung von FIP ist recht umstritten, da die Anzahl der Antikörper im Blut noch keinen zuverlässigen Aufschluß darüber gibt, ob FIP vorliegt oder nicht.
Auch der Übertragungsweg ist sehr vielfältig.

Hinweis: Inzwischen steht auch ein Impfstoff zur Verfügung - in Form eines Nasensprays. Diese Impfung wird anscheinend recht gut vertragen und muss 2-mal im Abstand von etwa 30 Tagen erfolgen. Die Wirksamkeit ist jedoch wohl nicht 100% sicher. Fragen Sie hierzu Ihren Tierarzt.
(dieser Absatz wurde von mir ergänzt, K. Schimanski)

Katzen-Aids:

Die FIV-Infektion der Katze hat mit der HIV-Infektion des Menschens nichts zu tun und kann auch nicht auf den Menschen übertragen werden.
Die Erreger schwächen das Immunsystem der Katze derart, dass verschiedene Folge-Erkrankungen schließlich zum Tode führen. Die Übertragung soll Durch Biß- und Kratzwunden sowie durch den Deckakt erfolgen. Nachzuweisen ist die Krankheit nur durch Bluttests. Eine Schutzimpfung ist heute noch nicht möglich.

(Quelle: GU Tier-Ratgeber)


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Datei: "gesund.htm" - Stand: 1.11.2006 . .