Gesundheitspflege der Katze

Fellpflege:

Das Kartäuser-Fell besteht aus der dichten Unterwolle, den Grannen- und den Deckhaaren. Der Pflegeaufwand ist im vergichen mit Langhaarkatzen sehr gering. Kämmen und bürsten Sie das Fell nur alle 7 bis 14 Tage, sonst kann es sein, daß die Katze ständig das Haarkleid wechselt, da der Haarwuchs in seiner natürlichen Entwicklung gestört wird.

Bürsten und Kämmen:

Abbildung des Pflegezubehörs Kämmen der Katze ...
Diese Utensilien benötigen Sie für eine
sorgfältige Fellpflege:

1. Staubkamm
2. Zeckenzange
3. Feiner Metallkamm
4. Grober Metallkamm
5. Gumminoppenbürste
6. Naturborstenbürste

Gekämmt wird immer mit dem Strich,
gebürstet immer gegen den Strich.

Nehmen Sie Ihre Katze auf den Schoß und kämmen Sie am Kopf beginnend die ganzen Fellpartien einschließlich Flanken und Schwanz durch - und zwar mit dem Strich (in Haarwuchsrichtung). Legen Sie die Katze dann auf den Rücken, der Kopf soll dabei auf Ihren Knien liegen. Halten Sie sie unter dem Kinn fest und kämmen Sie mit der freien Hand die Bauchunterseite. Spüren Sie keine Zotteln, reicht es, wenn Sie jede Partie 1 bis 2 mal kämmen.

Ein Metallkamm (3) mit abgerundeten Spitzen eignet sich am besten zum Kämmen. Der Zackenabstand sollte nicht zu eng und die Zacken nicht zu lang sein.

Einen Staubkamm (1) brauchen Sie nur, wenn der Verdacht auf Ungeziefer besteht.
Zecken lassen sich am einfachsten mit einer speziellen Zeckenzange (2) entfernen.

Bürsten
Gehen Sie genauso vor wie beim Kämmen. Gebürstet wird allerdings gegen den Strich. So wird das Kartäuserfell aufgestellt und das typische dichte Fell kann sich voll entfalten.

Naturborstenbürsten (6) sind haut- und fell- freundlicher als Drahtbürsten.
Gumminoppenbürsten(5) braucht man nur bei Katzen mit viel Freiauslauf oder bei Zuchtkatzen nach dem Abstillen.
Für reine Wohnungskatzen sind sie ungeeignet.

Haarwechsel
Die Kartäuser wechselt ihr Haarkleid nicht abrupt, sie haart lediglich im Frühjahr und Herbst verstärkt. Dann sollten Sie sie einmal 1 mal pro Woche kämmen und bürsten. Wechselt Ihre Katze das Haarkleid öfter oder ständig, sollten Sie zum Tierarzt gehen. Vielleicht sind Streßfaktoren, hormonelle Störungen oder Fehler in der Fütterung der Grund.

Schuppen
Bei Streß oder falscher Fütterung (eventuell zu fettes Futter) können Schuppen auftreten.

Fettiges Fell
Die Ursachen für ein fettiges Fell sind meist dieselben wie beim ständigen Haarwechsel. Das Fell neigt aber auch zum Fetten, wenn wir die Katze zu oft mit der flachen Hand streicheln. Wir "ölen" so ungewollt ihr Fell.

Tip: Dagegen hilft ein Spezialpuder (Fachhandel). Gebadet werden Kartäuser generell nicht. Sie mögen es nicht und außerdem würde durch das Baden die natürliche Hautfunktion gestört.

Augen -und Ohren reinigen

Reinigen der Augen ...Reinigen der Ohren ...

 
Augen reinigen
Sekret in den Augenwinkeln läßt sich leicht mit einem feuchten Hygiene-Papiertuch entfernen. Wischen Sie dabei immer zur Nase hin. Bei vermehrten Absonderungen oder leichten Entzündungen das Auge mit einem in Kamillenlösung getränkten Wattebausch auswaschen (1/2 Teelöffel Kamillenextrakt auf eine Tasse Wasser). Bei länger anhaltenden Augenproblemen zum Tierarzt gehen.
 
Ohren reinigen
Hält sich die Katze öfters im Freien auf, kann es zu vermehrten Sekret-Absonderungen im Ohr kommen. Machen Sie dann mit einem Wattebausch oder weichen Papiertuch die Ohrmuschel sauber, ohne dabei großen Druck auszuüben. Kein Wasser und keine Wattestäbchen (wegen der Verletzungsgefahr) verwenden! Achtung: Schüttelt Ihre Katze häufig den Kopf und kratzt sich an den Ohren, kann dies u. U. auf Ohrmilben hindeuten. Tipp: spezielle Tropfen gegen Ohrinfektionen geben.
 
Zähne und Zahnfleisch kontrollieren
Zahnstein (braune Ablagerungen am Zahnhals) wird vermieden, wenn die Katze abends etwas Trockenfutter bekommt, ab und zu abgebrühte Kalbsknorpel oder ein großes Stück Rindfleisch zum "Reißen". Hat sich trotzdem vermehrt Zahnstein gebildet, muss ihn der Tierarzt entfernen.
 
Geschwollenes Zahnfleisch
mit dunkelroten Rand am Zahnhals deutet auf eine Zahnfleischentzündung hin. Bei Jungtieren zwischen der 20. und 25. Woche ist dies aufgrund des Zahnwechsels normal. In anderen Fällen zum Tierarzt gehen.
 

Mundgeruch
kann ein Zeichen von falscher Ernährung sein. Macht die Katze sonst einen gesunden Eindruck, geben Sie ihr weniger Fisch und weniger rohes Fleisch. Tritt keine Besserung ein, liegt vielleicht ein Infekt im Mund- und Rachenraum vor, den der Tierarzt behandeln muss.

(Quelle GU Tier- Ratgeber)


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